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  • 20 Jahre FunSportZentrum


    20 Jahre FunSportZentrum

    Erleben Sie unsere Geschichte!
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20 Jahre FunSportZentrum


Als das SVK FunSportZentrum damals im November eröffnete, war das Fundament für Sport und Fitness in Kornwestheim gelegt.

Seit 1996 begleiten Sie uns im Sport, bei Umbauten, Renovierungen und Veranstaltungen.

20 Jahre ist es bereits her, als wir die Türen öffneten und die ersten Gäste und Mitglieder unser Haus betraten, um sich mit voller Begeisterung fit zu halten. In diesem Jahr feiern wir unser 20 jähriges Bestehen und möchten Sie gerne auf eine kleine Reise durch die Zeit und damit die wichtigsten Ereignisse, die das Haus und die Menschen erlebt haben, mitnehmen. Eine Zeit, die uns tolle Erfahrungen und Freude gebracht hat.

In dieser Chronik erleben Sie nach und nach unsere Geschichte - schauen Sie regelmäßig vorbei.


 

1995

1. Vision und Bau

Funsportzentrum Kornwestheim Heinz Kipp Geschichte
Wir beginnen mit dem ersten und wichtigsten Meilenstein – der Idee. Bereits im Jahr 1994 hatte das damalige Präsidium unter der Führung von SVK-Präsident Heinz Kipp die Idee auf Papier gebracht – Das Konzept war vollbracht. Zunächst war ein 3-stöckiges Sportgebäude geplant, dass genügend Zimmer hatte, um neben den Möglichkeiten zur Sportförderung der SVK-Mitglieder, das Landesleistungszentrum Squash des WLSB unterzubringen.

Dieses Vorhaben scheiterte und damit auch die Zusage des damaligen Landeszuschusses für die Unterstützung des Baus. Der erste herbe Rückschlag, den das Präsidium erlebte. Nach langen und sehr schwierigen Verhandlungen konnte man den Squash-Stützpunkt doch noch sichern, jedoch in deutlich kleinerer Form, als geplant war. Dementsprechend kürzte sich der Zuschuss um ca. 60%. Das Geld für den Bau reichte nicht aus und das gesamte Projekt drohte zu scheitern.

Erst als Heinz Kipp sich bereit erklärte eine Bürgschaft in der Höhe von 2 Mio. DM auf sich zunehmen und die Unterstützung einiger weniger Mitglieder mit Privatdarlehen, konnte unser Haus gebaut werden. Dazu musste zunächst das alte Turnerheim weichen um Platz für den Neubau zu schaffen. Bis auf die Kegelbahn und den Umkleidebereich im Untergeschoss wurde alles abgerissen.

Am Ende hat doch noch alles geklappt.

Funsportzentrum Kornwestheim Geschichte 06
Funsportzentrum Kornwestheim Geschichte 04
Funsportzentrum Kornwestheim Geschichte 05

Bis 1995 stand an der Stelle wo jetzt das FunSportZentrum steht, das bis zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre alte TVK-Turnerheim. Da es sehr marode war, hätte eine Sanierung 2,5 Millionen DM gekostet. Für den Verein und Heinz Kipp stand fest, dass eine Sanierung keine Option war. Statt dessen sprach Heinz Kipp von der „Errichtung einer Sportanlage, die sich selbst finanziert“ - dem FunSportZentrum. 1994 kam es in der TVK Delegiertenversammlung zum Entschluss das Haus zu bauen. 87% stimmten damals für den Bau. Dafür musste das alte Turnerheim weichen.
 
Zu diesem Zeitpunkt führte Heinz Kipp sein schon damals sehr erfolgreiches Unternehmen. Als leitende Unterstützung stellte er Toni Bösl als Geschäftsführer an. Um den Bau recht schnell und günstig zu ermöglichen, hat man sich damals für einen Generalunternehmer entschieden, der dieses Großprojekt umsetzen sollte. Natürlich haben auch viele Vereinsmitglieder, wie zum Beispiel Oswin Steis ehrenamtlich unzählige Stunden mitgearbeitet, um den Bau voranzubringen.
 
Da es sich beim SVK FunSportZentrum um eine der ersten multifunktionalen Sportanlagen in ganz Deutschland handelte, konnten Toni Bösl und Heinz Kipp keine Referenzobjekte zum Vergleich heranziehen. In Planung waren die Sportbereiche Fitnessstudio, Kletterwand, Squash- und Badminton-Courts, Kursräume sowie eine kleine Gastronomie. Hinzu kamen diverse Sanitärräume, Umkleideräume, Wohnungen und Konferenzräume, welche den Bau erweiterten.
 
Es gab zwar keine multifunktionalen Sportanlagen in Deutschland, trotzdem konnte man sich die Sportbereiche einzeln ansehen. Und das tat Toni Bösl.
 
Zur damaligen Zeit gab es Fitnessstudios oder Kletterhallen im Gegensatz zu heute nicht an allen Ecken zu finden. Toni Bösl musste durch ganz Deutschland reisen, um fündig zu werden. Die größte Schwierigkeit war es, letztendlich aus all diesen Bereichen ein stimmiges Gesamtkonzept zu machen. Tag und Nacht wurden Pläne konzipiert und wieder verworfen. Nach und nach kamen mehr und mehr Ideen, die letztendlich zum finalen Konzept des FunSportZentrums führten.

Toni Bösl´s Reise durch Deutschland

Toni Bösl´s Reise durch Deutschland
Monatelang fuhr Toni Bösl kreutz und quer durch Deutschland, um ein vergleichbares Objekt zu finden. Jedoch vergeblich.

 

1996

2. Die Eröffnung

Die Eröffnungszeitung hatte eine Auflage von sage und schreibe 200.000 Stück. Sie stellte das vielfältige Sportangebot dar und wurde in Kornwestheim, Ludwigsburg und Stuttgart verteilt.

Die Entscheidung für den Bau des FunSportZentrum´s war gefallen. 1995 begannen die ersten Aufbauarbeiten. Die Intention war eine Sportanlage zu errichten die sich selber refinanziert und somit den Verein (heute SV Salamander Kornwestheim) nicht belastet.

Nur die alte Kegelbahn und die Umkleidekabinen, welche sich im Untergeschoss befinden, wurden beim Abriss stehen gelassen. Der Rest wurde von Grund auf neu gebaut. Monate vor dem Termin der Fertigstellung machte man sich bereits Gedanken wie man das Haus mit Menschen füllen könne. Man legte ein ordentliches Werbebudget fest.

Alleine für das Eröffnungswochenende nahm man 60.000 DM in die Hand. Unter anderem wurde ein Eröffnungsmagazin mit der unglaublichen Auflage von 200.000 Stück entworfen und an die Haushalte in Kornwestheim und im Landkreis Ludwigsburg und Stuttgart verteilt.

Funsportzentrum Kornwestheim Geschichte 05
Der Architekt Hans Hartman überreicht den „Goldenen Schlüssel“ in Form von einer „TVKey-Card“ an Heinz Kipp.
Funsportzentrum Kornwestheim Eröffnung 1
Der Ansturm war so groß, dass man sich regelrecht durch die Menschenmengen schieben musste.
funsportzentrum-kornwestheim-eröffnung
Das Eröffnungswochenende wurde mit einem spektakulären Feuerwerk beendet.

Phase 1 war eine Art „Pre-Opening“ für geladene Gäste.


Hierbei lud der SVK verschiedenste Leute dazu ein das Sportprogramm auszuprobieren. Unter anderem war auch die Presse vor Ort, um letztendlich auch darüber zu berichten, was sie auch in vollem Umfang tat. Ob nun Cycling, Fitnessstudio, Kurse, Squash, Badminton oder Klettern – alles wurde ausgiebig getestet. Die Kletterwand wird übrigens heute noch von Oswin Steis betreut, der vom damaligen Geschäftsführer Toni Bösl und Präsident Heinz Kipp, angeheuert wurde das Projekt zu übernehmen. „Ohne Oswin Steis wird die Kletterwand nicht zum Erfolg führen. Ich bestehe darauf, dass Oswin dabei ist“, sagte Toni Bösl zum heutigen Ehrenpräsident Heinz Kipp. Diese Entscheidung war gold wert. Oswins jahrelange Klettererfahrung hatte enorme positive Auswirkungen auf die Kletterwand und letztendlich das gesamte Haus.

Funsportzentrum Kornwestheim Fitness Karte
Eine der ersten Check-In-Karten für Mitglieder im SVK FunSportZentrum.

Phase 2 war der eigentliche Eröffnungstag.

Das Interesse war so groß, dass in den beiden Tagen ca. 20.000 Besucher kamen um die neuen Angebote, verschiedenste Attraktionen und Shows im FunSportZentrum zu sehen und hautnah mitzuerleben. Seit 1996 und damit von Beginn an wurde Dagmar Dautel in das gesamte Konzept integriert und stellte hier ihre Aerobic Kurse vor, welche schon damals ein absolutes Highlight waren und die Menschenmassen nur so anzogen. Zusätzlich hatten alle Abteilungen des Vereins (damals noch TVK) eine kleine Show vorbereitet in der Sie sich und Ihre Sportart präsentierten.

Als besonderes Highlight konnte man Mamadou M’Baye sehen, der auch als „Mr. Fitness“ bekannt war. Der zweimalige Olympiateilnehmer begeisterte die Massen mit verschiedenen Aerobic-Choreografien und einer einzigartigen Show auf dem Laufband. An dem Eröffnungswochenende war ganz Kornwestheim zugeparkt und im FunSportZentrum konnte man sich kaum bewegen.

Die Geschäftsführung hatte sich das Ziel gesetzt nach einem Jahr 400 Studiomitglieder zu erreichen. Schon am Sonntagabend des Eröffnungswochenendes hatten sich 398 Menschen für die Mitgliedschaft in unserem Fitnessstudio entschieden. Das SVK FunSportZentrum in Kornwestheim gilt als erstes multifunktionales, vereinsintegriertes Sportzentrum Deutschlands. Es konnte schon zu Beginn seiner jetzt 20-jährigen Geschichte große Erfolge aufweisen.

 

1997 - 1999

3. Anekdoten

Dieser Meilenstein ist ein wenig anders, als die bisherigen. Diesmal gibt es einige kleine Anekdoten zum Nachdenken und schmunzeln - Geschichten die das SVK FunSportZentrum Kornwestheim geprägt haben und zu dem machen was es ist – ein Ort, wo man sich trifft und gemeinsam Sport treibt.


 
Beginnen wir mit einer bewegenden Geschichte. Ende der 90er Jahre veranstalte das SVK FunSportZentrum einen Kooperationstag mit einer Schule für Sehbehinderte Kinder, bei dem die Kinder klettern durften. Durch die Sehbehinderung war es Ihnen nicht möglich andere Sportarten auszuführen. Zunächst probierten sie es selber aus. Sie tasteten sich von Griff zu Griff und schafften es mit Anweisungen von Lehrern und Betreuern ganz nach oben. Später durften Sie sogar die Lehrer beim Klettern sichern, was ein unglaubliches Vertrauensverhältnis aufbaute und den Kindern so viel Spaß bereitete, dass man es kaum erwarten konnte wieder zukommen. Doch ein nächster Besuch blieb aus. Das damalige FSZ-Kletterteam unter der Leitung von Toni Bösl wunderte sich darüber und hakte nach. Die Antwort ist noch faszinierender als der gemeinsame Klettertag selbst.

Es hatte den Kindern so viel Spaß gemacht und Sie lernten dabei so viel, dass man entschied eine eigene Kletterwand zu bauen, um das Klettern in den offiziellen Lehrplan der Sehbehinderten zu integrieren.

FunSportZentrum Kornwestheim Jubilaeum Milestone Bild3

Ein anderes Mal fiel eine Frau im Saunabereich auf, die schon des Öfteren nicht gezahlt hatte. Der ehemalige Polizeibeamte Robert Müller welcher zufällig anwesend war, hätte zu gerne eingegriffen und nach eigenen Worten, die Frau sofort verhaftet, wenn er nicht völlig hüllenlos gewesen wäre. Deshalb regte er später an, man solle Ihm doch eine grüne Dienstunterhose in der Sauna deponieren, damit er bei ähnlichen Fällen sofort eingreifen könne. Da aber bekanntlich nicht die grüne Dienstunterhose, sondern die Dienstmütze den Polizisten im Dienst kennzeichnet, bemühte sich das FunSportZentrum um eine solche. So hätte das SVK FunSportZentrum beinahe über den weltweit ersten Sauna-Polizisten verfügt, sodass einige Damen andeuteten, sich bewusst kostenlosen Eintritt zu verschaffen, um in den Genuss einer zwar dienstbemützten, aber sonst hüllenlosen Verhaftung zu gelangen.

FunSportZentrum Kornwestheim Jubilaeum Milestone Bild3

Auch die deutschlandweite Medienpräsenz blieb nicht aus. 1998 gab der SWR eine Dokumentation in Auftrag, welche sich mit einer Gegenüberstellung der Extrem-Kommerzialisierten Fußballclubs Manchester United und Hamburger Sportverein und dem traditionell aber modern orientierten SVK beschäftigte. Am 18. November 1999 wurde der 45-minütige Beitrag mit dem Titel „Ware Sport“ deutschlandweit im dritten Programm gesendet. Die Dokumentation kam so gut an, dass Sie ein zweites Mal ausgestrahlt wurde. Die Folgen waren, dass Heinz Kipp und Toni Bösl durch ganz Deutschland reisten, um Sportvereinen und –zentren ihre Konzepte und Visionen näher zu bringen. Das alles hatte nicht nur positive Auswirkungen für den Verein und das FunSportZentrum, sondern auch für die Stadt Kornwestheim.

Abgesehen vieler kleiner Geschichten wie diesen, wurde auch der damals alljährliche Tag der offenen Tür weitergeführt. Während am Eröffnungswochenende noch ca. 20.000 Besucher kamen, pendelte es sich in den nächsten Jahren auf 4000-5000 Leute ein. Wie schon die Jahre zuvor wurde auch 1999 eine Menge geboten. Unsere Gäste hatten die Möglichkeit sich durch das Fitness- und Gesundheitsstudio führen zu lassen, Gymnastikvorführungen anzuschauen oder sich eine Indoor-Cycling-Demonstration zeigen zu lassen. Auch ein riesiges Kinderprogramm mit Hüpfkissen und betreutes Schnupperklettern mit Petra und Oswin Steis waren am 17. Oktober 1999 geboten.

Das SVK FunSportZentrum ist voller toller und lebendiger Geschichten, die darauf warten ausgegraben und erzählt zu werden. Für diese Geschichten sind wir unseren Mitgliedern, Gästen und sogar den Unruhestiftern dankbar.

 

2003

4. Erweiterung

Nach ca. 6 Jahren war klar – die bestehenden Kapazitäten des FunSportZentrums kommen an ihre Grenzen. Vor allem die Kurse waren so beliebt, dass die Räumlichkeiten schnell zu klein wurden.
FunSportZentrum-Kornwestheim-Jubilaeum-20Jahre
Zunächst lagerte man die Kurse in den Fun-Court aus, doch auch hier war bald die Grenze erreicht. Also mussten neue Räumlichkeiten her, denn auch das Studio und die Geschäftsstelle füllten sich immer mehr.
Somit musste eine Lösung her. Der erste Gedanke war es eine Zweigstelle im ehemaligen Schöller-Gebäude in Kornwestheim zu eröffnen. Doch zu hohe Quadratmeterpreise sowie der Aufbau neuer Organisationsstrukturen sprengten den damaligen Kostenrahmen. Die Geschäftsführung entschied sich dafür, die Kapazitäten der bestehenden Räumlichkeiten zu erweitern. Dabei bestand nur eine Möglichkeit einen Anbau zu verrichten, nämlich in der Nord-Süd-Achse in Richtung Norden. Ziel war es die bestehenden Sport- und Funktionsflächen aufzuwerten und zu erweitern, um nahezu jedem etwas bieten zu können. Ende 2003 ging es dann von der Planungsphase in die Bauphase.
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Durch die Erweiterung bot das FSZ jedem etwas, der sich für das Thema Fitness- und Gesundheitssport interessierte. Man schuf nicht nur neue und große Kursräume sondern erreichte mit dem MediAktiv auch ein Bindeglied zwischen eins zu eins betreuter Rehabilitation und dem freien Fitnesstraining im Studio. Und mit der Integrierung des Reha Aktivs konnte auch die Rehabilitation für FSZ Mitglieder abgedeckt werden.

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Neben der bereits angesprochenen Erweiterung um Kursräume, die neue Geschäftsstelle und das RehaAktiv wurden auch bestehende Angebote, wie Umkleiden und Nassbereiche komplett renoviert. Damals war die Geschäftsstelle für Verein und FunSportZentrum noch da, wo heute Trainerzimmer und Freihantelbereich sind. Doch die Arbeitsbedingungen waren in keiner Weise optimal. Man arbeitete hier zusammen in einem mittelgroßen Raum und durch die Lage der Räume kam es vor allem im Sommer zu sehr hohen Temperaturen – für Mitarbeiter mit 8-Stunden-Tagen zu hoch.

Dementsprechend freute sich das gesamte Team auf die neue Geschäftsstelle. Um das ganze Projekt zu finanzieren verhandelte man zunächst mit der damaligen Hausbank, der Kreisparkasse Ludwigsburg. Da man zu keiner Einigung kam, entschied sich Geschäftsführer Thomas Eeg für einen Umzug aller Konten zur Volksbank Ludwigsburg. Diese erachteten den Neubau als rentabel und finanzierbar, sodass ein Kredit von 1,4 Millionen € für den Anbau genehmigt wurde. Zusätzlich erklärten sich einige SVK Mitglieder, darunter auch damaliger SVK Präsident Heinz Kipp, dazu bereit, eine Bürgschaft von insgesamt 600.000 € zu übernehmen. Damit war der Startschuss für die Bauarbeiten gefallen.
Milestone 4   Anbau 1
Vor allem im Trainingsbereich kam es zu gewaltigen Einschnitten für die Mitglieder. Nicht nur, dass die Umkleideräume eine Weile gesperrt waren, auch der Staub und der Lärm, der durch den Umbau zustande kamen, waren massiv. Der Anbau auf der anderen Seite wiederum beeinträchtigte kaum. Trotzdem blieben die Mitglieder aktiv, gingen weiterhin zum Sport und vertrauten in ein gutes Ergebnis. Auch die Mitarbeiter packten mit an und halfen an allen Ecken und Enden. Viele Renovierungsarbeiten wurden vom Team übernommen und auch der Umzug in die neue Geschäftsstelle geschah in Eigen-Regie. Ende 2004 waren die neuen Sportbereiche vollbracht. Mitglieder und Mitarbeiter freuten sich über das Ergebnis, das übrigens noch heute in seinen Grundstrukturen steht.

FunSportZentrum Kornwestheim Jubilaeum 20Jahre 07
FunSportZentrum Kornwestheim Jubilaeum 20Jahre 08

 

5. Prägende Persönlichkeiten

Heinz Kipp

 

Funsportzentrum Kornwestheim Heinz Kipp Geschichte
Heinz Kipp war von 1983 bis 2010 Präsident des SV Kornwestheim. Seine ersten visionären Gedanken zu einer multifunktionalen Sportanlage hatte er bereits in den frühen 80er Jahren. 1996 war es dann soweit. Das FunSportZentrum, als erstes multifunktionales Sportzentrum, öffnet seine Türen.

Heinz Kipp entdeckt bereits im frühen Kindesalter seine Leidenschaft für Sport. Mit sieben Jahren melden ihn seine Eltern im Kinderturnen des damaligen TVK an. Seine Verbundenheit zum TVK wächst stetig an bis er sich 1983 dazu entscheidet den Verein als 1. Vorstandsvorsitzender zu vertreten. 27 Jahre belegt er dieses Amt neben seinem Vollzeit-Job als Geschäftsführer und Inhaber der millionenschweren Firma Kipp GmbH. 27 Jahre investiert der zielorientierte Präsident Zeit, Leidenschaft und Unternehmergeist und verleiht dem Verein ein enormes Wachstum. Sein sicherlich größtes Projekt, ist die Gründung des SVK FunSportZentrums im Jahre 1996. Obwohl das Projekt mit großer Skepsis von der Kornwestheimer Stadtverwaltung und Gemeinderat betrachtet wurde, konnte er es langfristig in der Kornwestheimer Gesellschaft durchsetzen. Noch heute ist diese Skepsis bei Besuchern unbegründet, welche dankbar für ein vielseitiges Sportangebot in einer kleinen Stadt wie Kornwestheim sind.
Heinz Kipp ist natürlich nicht nur Initiator des Hauses, sondern auch immer wieder mal Besucher. Über einen Besuch im medi-aktiv freut er sich besonders, da es immer zu einem netten Austausch in kleiner Trainingsrunde kommt. Und das ist es auch was ihn so sehr am Haus begeistert. Neben dem riesigen und vielseitigen Sportangebot ist es vor allem der soziale Wert, der hier zum Vorschein kommt. Er erwähnt auch immer wieder den Begriff „sozialer Treffpunkt“, wenn es um das FunSportZentrum geht. Hier treffen sich Menschen aller Altersklassen, Leistungsniveaus und Nationen. Ein Ort an dem sich Menschen wohlfühlen und aktiv Sport betreiben. Für Heinz Kipp ist das SVK FunSportZentrum natürlich auch ein riesiger Vorteil für Verein und SVK-Mitglieder. Hier können Mitglieder vergünstigt trainieren und ihr jeweiliges Leistungsniveau verbessern, was letztendlich den einzelnen Abteilungen zu Gute kommt.

Seiner Meinung nach gilt es für die Zukunft, Trends immer im Blick zu haben und zu entscheiden, was zu den Werten des Hauses und zum Verein passt. Außerdem soll das FunSportZentrum noch mehr in die Abteilungen integriert werden und hier Unterstützung bieten.


Isabell Barbist

Funsportzentrum Kornwestheim Heinz Kipp Geschichte
Als Ur-Kornwestheimerin kennt Isabell Barbist den SVK wie ihre eigene Westentasche. Sie leitet das SVK FunSportZentrum seit 2010 und ist immer mitten im Geschehen. Aufgewachsen in einer sportlichen Familie, ist sie seit ihrer Geburt Mitglied im SV Salamander Kornwestheim. Ihre erste sportliche Station ist das Kinderturnen, wo sie es bis in die Leistungsriege schafft. Neben dem Turnen begeistert sie sich für viele andere Sportarten wie Volleyball, Handball und Damenfußball.

Wir schreiben das Jahr 2003. Ihre berufliche Karriere beginnt direkt nach ihrem Abitur. Da sie sich schon immer für den Sport begeistert und eine starke Verbindung zum SVK hat, entscheidet sich sie für ein Praktikum im FunSportZentrum. Isabell Barbist verzichtet vorerst auf ein Studium und beginnt direkt nach ihrem Praktikum mit der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau. Nach und nach übernimmt sie immer mehr Bereiche, bis sie 2010 von SVK Geschäftsführer Thomas Eeg zur Leiterin des FunSportZentrums ernannt wird, sowie nebenberuflich ihr Studium zur Sportökonomin absolviert.
Was das FunSportZentrum, welches lange Jahre als eines der ersten multifunktionalen Anlagen gilt, ihrer Ansicht nach so besonders macht, ist das vielfältige Sportangebot für jedermann, welches dazu führt, dass man im Haus alle Generationen gemeinsam Sporttreiben sieht. Hier arbeitet das FunSportZentrum für die Bevölkerung und übernimmt einen Teil der Gesundheitspolitik, indem Lebensqualität gefördert oder stabilisiert wird sowie ein soziales Umfeld für jedermann besteht. Die freundliche und familiäre Atmosphäre im Haus schafft Freundschaften und Verbindungen zwischen Mitgliedern bzw. Mitarbeitern, die über das gemeinsame Training hinausreichen. Hinzu kommt, dass die Einnahmen des FunSportZentrums den Verein und seine Abteilungen unglaublich unterstützen.

Allgemein sieht sie froher Dinge und wahnsinnig gespannt in die Zukunft des Sports. Menschen brauchen den Sport. Er verbindet und entwickelt Menschen jeden Alters und aller Nationen. Er sorgt für Unterhaltung und Spaß. Er schafft Integration und Inklusion. Und letztendlich ist er gesundheitsfördernd. So auch das FunSportZentrum. Isabell Barbist sieht die kontinuierlichen Veränderungen bzw. Anpassungen an Trends sowie die Qualität des Personals als größte Erfolgsfaktoren des Hauses und will diese vor allem im gesundheitlichen Bereich weiter ausbauen. Um diesen Stand zu halten gibt es jedes Jahr reichlich zu tun, sodass es mittlerweile Tradition ist, dass Thomas Eeg seine Jahresrede mit den Worten „Es war ein turbulentes Jahr“ startet.


Thomas Eeg

Funsportzentrum Kornwestheim Thomas-Eeg
Seit dem Jahr 2000 ist Thomas Eeg Geschäftsführer des heutigen SVK. Als Entscheider hat er natürlich maßgeblich zur Entwicklung und dem Erfolg des FunSportZentrums beigetragen.
In der Oberpfalz, wo er in der Nähe von Neumarkt aufgewachsen ist, hat er sicherlich nicht geahnt, jemals in Kornwestheim zu landen. Da er schon immer am Sport und an der Betriebswirtschaft Interesse hat, zieht es ihn nach Bayreuth, wo er als einer der Ersten Sportökonomie studiert. 1997 beendet er sein Studium und steigt in Rosenheim bei einem Krankengymnast ein, der in dieser Zeit neben seiner Praxis, ein kleines Gesundheitsstudio aufbaut.

Ganz unerwartet erhält er einen Anruf vom damaligen TVK Geschäftsführer Toni Bösl, der momentan im Aufbau des FunSportZentrums ist und dringend einen Sportlichen Leiter braucht. Mit Erfolg. Thomas Eeg entscheidet sich nach Kornwestheim zu kommen und steht Toni Bösl und Heinz Kipp als Sportlicher Leiter zur Seite. Seine Reise beginnt.

Als Sportlicher Leiter verantwortet er alle sportlichen Bereiche im FunSportZentrum.
Er veranstaltet Badminton- und Squashturniere, baut Konzeption und Betreuungssystem des Fitnessstudios aus und ist selbst als Trainer auf der Fläche aktiv. Er erwähnt vor allem immer wieder das Betreuungssystem, welches er als einen der größten Erfolgsfaktoren des Hauses sieht. Besonders wichtig ist für ihn, dass jeder Trainer, der im Gesundheitsbereich arbeitet, eine Ausbildung hat. So auch im FunSportZentrum. Mit der Beförderung zum Geschäftsführer investiert er unter anderem noch mehr Zeit in die Kundenorientierung und fördert so die familiäre Atmosphäre im Haus für Mitglieder und Mitarbeiter. Diese Atmosphäre sowie die Verbindung zum Verein, stellen die sozialen Werte im Haus immer mehr in den Vordergrund. Für ihn ist es von größter Wichtigkeit, dass sich Mitglieder und Gäste, aber auch das Personal im Haus wohlfühlen und sich damit identifizieren können.

Seiner Meinung nach erfüllt das FunSportZentrum, aufgrund seines vielfältigen Sportangebotes einen enormen Beitrag zur Gesundheitsentwicklung in der Bevölkerung in Kornwestheim. Die Entwicklung zu einem „Treffpunkt“ führt dazu, dass zusätzlich viele soziale Funktionen erfüllt werden. Das „Leute treffen“, Kontakte knüpfen und pflegen oder einfach das Bedürfnis in Gesellschaft zu sein. All dies ist im FunSportZentrum Gang und Gäbe und gilt sowohl für Mitglieder und Gäste, als auch für Mitarbeiter, was letztendlich zu einem harmonischen Miteinander führt. Die enorme Vielfalt des Angebots und die permanente Weiterentwicklung aller Strukturen sind ein echter Konkurrenzvorteil. Genau diese Funktionen sind es auch, die ihn als Geschäftsführer so sehr beeindrucken.

Er sieht das SVK FunSportZentrum auf einem stabilen Fundament und langfristig gewappnet für die Zukunft. Wichtig ist es, weiterhin die Trends der Branche zu beachten, aber auch Wertetrends sowie soziale und emotionale Gesellschaftstrends zu erkennen. Hinzu kommt, dass weiterhin der Fokus auf den Mitgliedern und Gästen liegt sowie eine stetige Verbindung zum SVK aufrechterhalten bleibt.


Dagmar Dautel

Funsportzentrum Kornwestheim Dagmar-Dautel
Wenn es um Bewegung in Kornwestheim geht, ist Dagmar Dautel ein bekannter Name. Sie ist seit der Gründung des Hauses dabei und saß mit den anderen in Baucontainern, um die ersten Pläne zu konzipieren. Sie trägt bis heute zum Erfolg des FSZ bei. Nachdem der Beschluss für den Bau des Hauses gefallen war, ging Heinz Kipp auf Dagmar Dautel zu und bat sie darum, den gesamten Kursbereich aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch im Schuldienst als Sportlehrerin tätig. Wohlwissend, dass der Job als Beamtin sicher ist, entschied sie sich damals für den riskanteren Weg und schließ sich dem FSZ-Team an. Bereits 1983 entdeckte sie ihre Begabung, indem sie eine erkrankte Übungsleiterin eines Breitensport-Kurses des damaligen TVK, vertrat – ein Kurs, den sie regelmäßig und gerne besuchte. Als dieser immer wieder ausfiel, schnappte sie sich den damaligen Abteilungsleiter Gerd Michels und machte ihm den Vorschlag, den Kurs zu übernehmen. Das war der Anfang ihrer bis heute andauernden Karriere beim SV Salamander Kornwestheim, wo sie noch heute Mitglieder aus dem Jahr 1983 in ihren Kursen bewegt.
Im SVK FunSportZentrum leitet sie den gesamten Kursbereich. Dabei übernimmt sie nicht nur das Management, sondern bewegt und begeistert die Menschen in zahlreichen Kursen mit ihrer Präsenz. Sie liebt, das was ihr an Bewegungsideen durch den Kopf sprudelt, mit den Menschen in den Kursen umzusetzen. Das was sie in den Kursen erlebt ist, wie sie es ausdrückt ein „Geben und Nehmen“. Es ist emotional, es ist persönlich und es ist verbindend. Nach Jahren des gemeinsamen Sportreibens kennt sie ihre Teilnehmer und diese kennen sie. Das gleiche gilt für die Mitarbeiter. Für Dagmar Dautel sind ihre Mitarbeiter von größter Bedeutung. Ein großes Ziel ihrerseits ist es Mitarbeiter zu integrieren und ihnen ein zu Hause zu bieten. Sie sollen sich wohlfühlen und persönlich wachsen dürfen, wie auch sie wachsen durfte.

Sie freut sich bereits auf die kommenden Jahre. Vor allem möchte sie weiterhin den Mitgliedern ein tolles Sportangebot bieten und für sie ein Begleiter sein. Sie möchte ihren Mitarbeitern ein berufliches zu Hause bieten sowie den Markt im Auge behalten, um Trends, die zum Haus passen, zu integrieren. Das Ziel ist es Kurse für jedermann anbieten zu können.


Oswin Steis

Funsportzentrum Kornwestheim  Oswin-Steis
Wer Oswin Steis kennt, der weiß, dass unser Allround-Handwerks-Talent unentbehrlich ist. Er ist seit der Gründung des FunSportZentrums bei jeder Baumaßnahme dabei. Neben seiner Handwerksgabe ist Oswin seit jeher für seine Kletterkünste bekannt, weshalb er auch im FunSportZentrum den Bereich Klettern erfolgreich führte. Doch Oswin war nicht immer im SVK. Ursprünglich aus der Pfalz und kommt zufällig 1956 nach Kornwestheim, um seinen Urlaub hier zu verbringen. Als er an einem der Salamander-Gebäude vorbeischlendert, sieht er ein Schild mit der Aufschrift „Bau- und Möbelschreiner gesucht“. Da Oswin gelernter Schreiner ist, bewirbt er sich auf die Stelle und wird kurz darauf eingestellt. Aus einem 8-tägigen Urlaub werden Jahrzehnte. Einige Jahre später trifft Oswin auf einen Kollegen, der ihn darum bittet auf einer kleinen Hütte im Walzertal eine Eckbank einzubauen. Abends angekommen, beginnt er bereits die Bank einzubauen. Als er morgens die Tür öffnet, sieht er diesen gewaltigen Berg vor sich, der ihn unglaublich faszinierte. Dies stellt sich als Schlüsselerlebnis raus, denn von nun an kann er vom Klettern und Wandern nicht genug haben. Seine Frau Petra Steis, teilt übrigens diese Leidenschaft mit ihm.
Als Hochtouren-Leiter ist er zunächst bei der Skizunft Kornwestheim aktiv und kommt viel rum. Seine größten Eroberungen macht Oswin jedoch in seinen 60er-Jahren als er den Kilimandscharo, den Mont Blanc und den Alpamayo in Peru besteigt.

Neben dem Klettern hat Oswin Interesse für diverse Sportarten. Eine davon ist der Faustball, welcher ihn auch in Verbindung mit dem SVK bringt. Heute sind er und seine Familie bereits seit über 25 Jahren Mitglieder im SVK. Natürlich bekommt 1994 auch Oswin die Entscheidung in der Delegiertenversammlung über den Bau des FunSportZentrums mit. Kurz darauf kommt Toni Bösl, damaliger Geschäftsführer, auf ihn zu und bittet ihn darum die Kletterwand zu betreuen und zu führen. Oswin stimmt zu und ist bis heute hauptsächlich als Haustechniker im FSZ aktiv.

Was ihn am meisten am Haus fasziniert, ist neben dem Teamgeist und Zusammenhalt, auch die Herausforderung, die man hier immer wieder als Handwerker findet. Aufgrund der Größe ist immer etwas anderes und neues zu tun, was den Job sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet. Sein größtes Projekt im Haus ist neben dem Bau des Hauses, der Um- und Anbau im Jahre 2003. Hier konnte er bestimmte Abrissarbeiten mit Hilfe von zwei weiteren Mitarbeitern innerhalb kürzester Zeit ermöglichen und so über 25.000 DM einsparen. Sportlich aktiv ist er natürlich immer noch. Im Haus nutzt er gerne das Studio und ist immer noch sehr oft an der Kletterwand. Wenn Sie ihn sehen, können Sie ja freundlich winken.


Toni Bösl

 

Funsportzentrum Kornwestheim  Toni Bösl

Toni Bösl ist der erste hauptamtliche Geschäftsführer des damaligen TV Kornwestheim. Er hat an der Universität in Bayreuth Sportökonomie studiert. Eines Tages bekommt er das Job-Angebot per Anruf von Heinz Kipp, dem Toni Bösl von den Professoren der Uni empfohlen wurde. Seine Zusage beim TVK erfolgt recht zügig. Sein sicherlich größtes Projekt als Geschäftsführer des Vereins ist der revolutionäre Bau des FunSportZentrums, bei dem er als einer der ersten Sportökonomen sein Können unter Beweis stellen darf.

Im Jahr 2000 wechselt er zum Bayerischen Fußballverband, wo er auch als Geschäftsführer tätig war.